Donnerstag, 31. März 2016

Blogtour zu "Phoenix - Tochter der Asche" [Blogtour]

Bald ist es soweit, am 4. April startet die Blogtour zu "Phoenix - Tochter der Asche" von Ann-Kathrin Karschnick.

Inhalt des Buches:

Europa liegt nach einem fehlgeschlagenen Experiment im Jahr 1913 und diversen Kriegen mit Amerika in Trümmern. Mithilfe des damals führenden Wissenschaftlers Nicola Tesla bauten die Saiwalo, eine überirdische Macht, Europa langsam wieder auf. 120 Jahre später erschüttert eine Mordserie Hamburg, die sich niemand erklären kann. Leon, ein Anhänger der Saiwalo und Mitglied der Kontinentalarmee, wird auf die Fälle angesetzt und trifft bei seinen Ermittlungen auf die rätselhafte Tavi. Wer ist sie und wieso ist sie so fest von der Schuld der Saiwalo an den Morden überzeugt?



Mittwoch, 30. März 2016

Yohna, Erdenkind von Asta Müller [Rezension]

Lovelybooks ermöglicht durch seine Leserunden die Entdeckung neuer Autoren. Auch wenn ich selten das Glück habe ein Buch für die Leserunde zu gewinnen, konnte ich dadurch schon oft neue Autoren kennen gelernt. So habe ich für mich das Buch „Yohna Erdenkind“ von Asta Müller entdeckt und ein für mich bis dahin unbekanntes Genre, der Romantic Fantasy.
Vor dem Lesen war ich mir nicht so sicher, was ich von dem Genre halten, sollte. Hoffentlich verbirgt sich dahinter nichts in Richtung Vampir/Alien-Schlampen-Roman.
 
Titel: Yohna, Erdenkind
Autor: Asta Müller
Verlag: Feelings
Format: Broschiert
Umfang: 468 Seiten
ISBN: 978-3426215470
Preis: 12,99
eBook: 4,99
zum Buch bei Amazon

Inhalt:
Der Kampf zwischen Herz und Verstand - Yohnas spannendes Abenteuer zwischen zwei Welten und inmitten von unzähligen Gefahren. Yohna, eine Studentin aus Hamburg, traut keinem Mann mehr, seitdem sie von ihrem Exfreund betrogen wurde. Als der geheimnisvolle Creihdos in ihr Leben tritt, gibt es keinen Grund, ausgerechnet ihm zu glauben. Zumal seine Geschichte noch abenteuerlicher ist als all die Lügen zuvor. Creihdos behauptet ihr Beschützer zu sein, ein Mittler zwischen der Welt der Sterblichen und den leichtlebigen Göttern. Er warnt sie vor den Nexuss, einer fremden und brutalen Spezies, die heimlich unter den Menschen lebt und nach den verborgenen Töchtern der Götter sucht. Frauen wie Yohna. Alles Unsinn, sagt ihr Verstand, doch ihr Instinkt zweifelt. Als Creihdos durch ihre Schuld in einen Hinterhalt gerät, entschließt sie sich, den Köder für den Anführer der Nexuss zu spielen, um ihn zu rächen. Aber die Götter haben ihre eigenen, undurchsichtigen Pläne.

Beim Stöbern durch die neuen Leserunden bei Lovelybooks, ist mir dieses Buch durch sein Cover sofort aufgefallen.
Es wirkt mystisch und geheimnisvoll, ganz so wie die Geschichte selbst.
Yohna, die Protagonistin, stellt sich zu Beginn des Buches als Tochter einer Göttin heraus. Doch davon ahnte sie zunächst nichts, bis die Nexuss, eine fremde Spezies, die die Erde besiedeln wollen, versuchen sie zu entführen. Durch Creihdos, der sich als Ihr Beschützer vorstellt, erfährt Yohna ihre wahre Herkunft.
In „Yohna, Erdenkind“ begleiten wir Yohnas Weg. Denn nicht nur durch ihre Abstammung als Tochter einer Göttin, muss Yohna erkennen, dass die Welt, wie sie sie bisher kannte nicht die wahre Welt ist.
Diese Welt, die die Autorin Asta Müller eindrucksvoll zu beschreiben weis, hat nicht nur mehrere Handlungsorte, wie die Erde oder auch andere Welten, sondern auch metaphysische Ebenen. So sind auch Götter, Götterkinder, Engel, Amazonen, Nexus u.a. eine wichtiger Bestandteil dieser Welt. Im Rahmen dieser Erzählung bleibt einiges aus diesem Universum offen. Wo leben die Götter? Ist es ein realer Ort? Oder sollte die Frage eher lauten: wie real ist der Ort, an dem die Götter leben?
Es ist der Autorin gelungen nicht nur eine Geschichte zu erzählen, sondern eine Welt zu schaffen. Je weiter die Geschichte fortschreitet, desto mehr habe ich mich gefragt, ob es „das Schicksal“ überhaupt gibt, oder wir alle nur Teil eines Spiels der Götter sind.
Alle Beschreibungen sind in sich stimmig. Es hat Spaß geamcht sich beim Lesen in dem Buch zu verlieren.
Einzustufen ist dieses Buch als Romantic Fantasy. Erotik und Liebe macht einen guten Teil der Geschichte aus. Dabei ist diese so gut in die Geschichte integriert, dass sie den Erzählfluss nicht beeinträchtigt oder stört.
Dabei spielt die Autorin auch mit verschiedenen Facetten der Sexualität, die vielleicht nicht immer jeden Geschmack treffen, aber im Rahmen der Geschichte gut dargestellt sind.
So sind die unsterblichen Geschöpfe in dem Roman, nicht ihr lebenlang monogam, da sie in anderen Zeitspannen denken. Auch kulturelle Handlunge, die zum Teil durch Aphrodisiaka verstärkt werden, werfen Bilder auf, die befremden, die eigene kulturelle Schranken aufzeigen, aber in der Geschichte stimmig sind und die kulturellen und sozialen Unterschiede zwischen den einzelnen Wesen, wie Götterkinder, Engel u.a. verdeutlichen.
So muss Yohna nicht nur mit kulturellen Werten umgehen lernen, sondern mit Lebewesen, deren Handeln und Denken sich grundsätzlich von dem menschlichen unterscheiden.
Doch für Yohna ist das alles nur Nebensache, für sie ist entscheidend, an wen sie ihr Herz endgültig verliert. Folgt sie ihrem Herzen oder ihrem Verstand?
Es war mein erster Buch der Autorin Asta Müller und ganz gewiss nicht mein letztes. Ich hoffe es wird noch weiter Bücher in diesem Weltenentwurf geben, der in seiner Komplexität interessant ist und viele Geschichten mit unterschiedlichen Wesen und Anschauungen ermöglicht.
Ein tolles Buch, mit einer Geschichte, die mich zum Weltentaucher werden lies. Abgetaucht in Yohnas Welt hat sie mich wunderbar unterhalten. Immer wieder überraschten neue Wendungen genau dann wenn ich dachte ich weiß was als nächstes kommt.
Mein Fazit: Kein überragender Fantasy – Roman, aber für entspannte, unterhaltsame Lesestunden mit Romantik und Fantasy ein gelungener und empfehlenswerter Roman.







Dienstag, 29. März 2016

Carlsen Bloggertreffen - Samstag auf der #LBM16 - Teil 2 [LBM16]

Der Messesamstag fing für mich sehr entspannt an. Abseits der großen Hallen, hatte der Carlsen-Verlag mit seinen Labeln Chicken House und Königskinder zu einem Bloggertreffen eingeladen.

Dieses Treffen war, trotz seiner Größe, sehr familiär. Während des Treffens wurden ausgewählte Neuheiten aus dem Frühjahrsprogramm vorgestellt:

Julia Reuter über "Nur drei Wort"



Die Lektorin Frau Reuter stellt uns das Buch "Nur drei Worte" vor. Dabei erzählte sie, dass es eigentlich eines von vielen Manuskripten war, die sie tagtäglich lesen darf oder muss. Doch erst einmal angefangen zu lesen, versank sie in der Geschichte und merkte nicht, wie beim Lesen Stunden vergangen waren.
Inhalt:
Was Simon über Blue weiß: Er ist witzig, sehr weise, aber auch ein bisschen schüchtern. Und ganz schön verwirrend. Was Simon nicht über Blue weiß: WER er ist. Die beiden gehen auf dieselbe Schule und schon seit Monaten tauschen sie E-Mails aus, in denen sie sich die intimsten Dinge gestehen. Simon spürt, dass er sich langsam, aber sicher in Blue verliebt, doch der ist noch nicht bereit, sich mit Simon zu treffen. Dann fällt eine der E-Mails in falsche Hände – und plötzlich steht Simons Leben Kopf. Die schönste Liebesgeschichte aller Zeiten – Herzchenaugen und Dauergrinsen garantiert!
Natürlich hat Frau Reuter die Geschichte in ihren eigenen Worten erzählt und dabei so eine Begeisterung ausgestrahlt, dass ich am liebsten sofort zu dem Buch gegriffen hätte um es zu lesen. Die Begeisterung sprach aus jedem Ihrer Worte

Barbara König über "Jane & Miss Tennyson"
 
Nach so einer überzeugenden Buchvorstellung war ich skeptisch, gegenüber den noch folgenden Büchern. Mit "Jane & Miss Tennyson" stellte Frau König von Königskinder ein gänzlich anderes Buch vor.

Im Debütroman „Jane & Miss Tennyson“ von Emma Mills geht es auch um die erste Liebe, aber nicht nur, sondern auch um Freundschaft und wie eine Familie zusammenwachsen kann.

Inhalt
Devon würde eigentlich nichts an ihrem Leben ändern. Sie ist zufrieden damit, heimlich in ihren besten Freund verliebt zu sein und die Zukunft zu ignorieren. Aber das Leben macht nicht mit. Erst zieht ihr Cousin Foster, ein unverbesserlicher Sonderling mit einem überraschenden Talent für Football, bei ihnen ein. Dann taucht der unausstehliche, überhebliche und unerträglich attraktive Ezra auf. Devon hätte nie erwartet, dass Foster der Bruder wird, den sie nie haben wollte; oder dass Ezra ihre Lieblingsschriftstellerin Jane Austen liest, selbst wenn er Stolz und Vorurteil zunächst für die Fortsetzung von Verstand und Gefühl gehalten hat.

Helen Maslin (Autorin) und Anja Kemmerzell über "Darkmere Summer"
 
Das Buch "Darkmere Summer" wurde persönlich von der Autorin Helen Maslin vorgestellt. 


Nicht nur der Inhalt wurde präsentiert, sondern die Autorin erzählt im Gespräch mit Frau Kemmerzell aus dem Chicken House Verlag über die Entstehung der Geschichte und dem Weg bis zur Veröffentlichung. 
Allein dass es drei Jahre gedauert hat von der Manuskriptannahme des Verlages bis zur Veröffentlichung hat uns wohl alle überrascht.  Das Gespräch offenbarte uns eine sehr charmante und witzige Autorin. Ihre sympathische Art wäre für mich schon Grund genug das Buch zu lesen, aber der Inhalt hat mich restlos überzeugt, dass das Buch auf meine Leseliste gehört

Inhalt:
Der Plan war: Sommer, Sonne – und Leo. Schließlich hat Kate seine Einladung auf das alte Schloss nur angenommen, damit sie Zeit mit ihm verbringen kann. Doch seit sie und Leos Freunde in Darkmere sind, ist die Stimmung seltsam. Trotz der idyllischen Umgebung kommen die dunkelsten Seiten in ihnen zum Vorschein. Ist das Schloss wirklich verflucht? Kate fängt an zu recherchieren und stößt dabei auf das Tagebuch von Elinor. Ein Mädchen, das 1825 voller Hoffnung nach Darkmere kam. Und dort die Hölle auf Erden erlebte ...


Julia Reuter, Barbara König, Helen Maslin und Anja Kemmerzell
 Zum Abschluss gab es die Möglichkeit sich mit den Verlagsmitarbeiterinnen, den anderen Bloggern und Helen Maslin auszutauschen.







Ich möchte mich recht herzlich bedanken, bei diesen tollen Verlagsfrauen und Helen Maslin für eine informative Veranstaltung. Besonders gefreut habe ich mich darüber, dass ich eines der vorgestellten Bücher zum Lesen (und Rezensieren) mitnehmen durfte.

Montag, 28. März 2016

Termine, Termine, Termine....mein Samtag auf der Leipziger Buchmesse - Teil 1 [LBM16]

Der Samstag ist regelmäßig der Buchmessetag mit den meisten Terminen und vielen interessanten Veranstaltungen.
Vor der Buchmesse hatte ich von Mo Asumang das Buch "Mo und die Arier: Allein unter Rassisten und Neonazis von Mo Asumang" gelesen. Daher war meine Freude groß, dass Mo Asumang am Samstag auf dem Blauen Sofa aus dem Buch gelesen hat. Leider hatte ich mein Buch zum Signieren nicht dabei, aber ich konnte mich über eine signierte Karte freuen.

Samstag, 26. März 2016

Mo und die Arier: Allein unter Rassisten und Neonazis von Mo Asumang [Rezension]

Die aktuellen Nachrichten werden bestimmt durch die Flüchtlingspolitik und auch den Umgang mit den hier in Deutschland ankommenden Flüchtlingen. Je nachdem was man sieht, hört oder liest, wird Fremdenfeindlichkeit geschürt oder begangene Gesetzesverstöße verharmlost.


Nicht erst seit immer mehr Menschen in Deutschland leben wollen, ist das Thema Rechtsradikalismus und Fremdenfeindlichkeit vorhanden. Es tritt erst seit dem wieder mehr in den Vordergrund und bestimmt vielfach unser Tagesgeschehen.


Doch wie leben Menschen in Deutschland, deren Wurzeln ganz oder zum Teil nicht hier in Deutschland liegen mit den tagtäglichen Anfeindungen? Mo Asumang hat sich damit auseinandergesetzt.





Titel: Mo und die Arier: Allein unter Rassisten und Neonazis
Autor: Mo Asumang
Verlag: Fischer
Format: Broschiert
Umfang: 272Seiten
ISBN: 978-3596034437
Preis: 14,99
eBook: 12,99
zum Buch beim Verlag



Mo Asumang, deren Mutter eine weiße Deutsche und deren Vater ein farbiger Ghaner ist, erlebte von Geburt an, wie es ist nur auf Grund ihrer Hautfarbe anders zu sein.


Doch als sie hörte, wie sie persönlich in einem Song der Gruppe „White Aryan Rebels“ mit den Worten bedroht wurde „Die Kugel ist für dich, Mo Asumang, die Kugel ist für dich“, erlebt sie eine neue Art der Angst. Diese Form des Rassismus, der Fremdenfeindlichkeit, ist für sie so tiefgehend, dass sich in Ihr Widerstand entwickelt. Der Wunsch sich zu wehren und die Menschen kennenzulernen, die hinter diesen Worten stecken. Oder auch sich dazu bekennen.


Aus diesem Antrieb heraus wagt Mo Asumang es sich mit den Menschen auseinanderzusetzen, die ihr Leben bedrohen oder ihr das Recht absprechen wollen in Deutschland zu leben, nur weil sie eine dunkle Hautfarbe besitzt.


Fast zeitgleich hatte sie die Möglichkeit bei einem Theaterprojekt mitzuarbeiten. Dieses Theaterprojekt sah vor „Die Räuber“ von Friedrich Schiller in einem Gefängnis aufzuführen. Als gemeinsames Projekt von Insassen und Externen. So traf Mo Asumang ihren ersten Rechtsradikalen. Und ihr Angstbild Nazi gewann ein Gesicht. Und nahm ihr so ein Stück Angst vor dem was passiert, was könnte passieren, wenn ich einen treffe…


Nach dieser ersten eher Zufallsbegegnung suchte sie direkt den Kontakt zu einem Nazi.

Auch diese Begegnung ist sehr subjektiv geprägt, erzählt mehr von Mo Asumangs eigenen Befindlichkeiten und Gefühlen, als von der Auseinandersetzung. So wie das Gegenüber in seiner Ablehnung des Fremden für sie trotz direkter Begegnung nicht greifbarer wird, so bleibt auch für den Leser der Rassismus, die Fremdenfeindlichkeit des Nazis diffus.

Doch danach nimmt die Auseinandersetzung für Mo Asumang mehr Raum ein, wird konkreter. Es wirkt so, als ob durch diese beiden Begegnungen die Hemmschwelle gesunken ist sich persönlich mit Nazis in unterschiedlichen Facetten auseinanderzusetzen. Dies geht hin bis zum Versuch Lars Burmeister, den Sänger der Band „White Arvan Rebels“ zu treffen.

Dieses Buch ist geprägt von den subjektiven Beschreibungen, wie es Mo Asumang bei den Treffen und Auseinandersetzungen geht. So hat sie mir damit sehr, sehr deutlich nahegebracht, wie es in diesem Land einem Menschen geht, der Ausgrenzung und Anfeindungen erlebt, nur durch ein anderes Äußeres.

Nachdem ich das Buch beendet habe, setzte bei mir eine Ernüchterung ein. Was hat mir dieses Buch gegeben? Mehr Verständnis für Menschen in einer Außenseiterposition. Da die Schilderungen insgesamt sehr bei Mo Asumang blieben und ihrem Befinden beim Treffen des Austeigers Chris, des NPD-Führers Jürgen Rieger oder den Burschenschaftern, fehlten mir die Fakten, die Analysen der Begegnungen und weitergehende Erkenntnisse über das schon bekannte hinaus.

Insgesamt ein notwendiges Buch, das neben den vielen Sachbüchern, dem Themen Nazis, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit ein Gesicht gibt und so dazu beitragen kann die betroffenen Menschen hinter den Themen zu sehen.

Freitag, 25. März 2016

Fast Wochenende - oder freitags auf der LBM [LBM16]


Ann-Kathrin Karschnick
Der Freitag fing mit einem Interview der Autorin Ann-Kathrin Karschnick in der  Bloggerlounge sehr entspannt an. Das Interview wird Bestandteil der Blogtour zur Ann-Kathrin Karschnicks Buch „Phoenix– Tochter der Asche“ vom 4.4.-11.4.2016, bis dahin müssst Ihr Euch noch gedulden. Aber es hat mich gefreut Ann-Kathrin persönlich auf der Messe kennenzulernen.

Michaela Grünig / Susanne Ernst

Anschließend bin ich über die Messe gebummelt und habe am Stand von Droemer Knaur die Autorinnen Michaela Grünig und Susanna Ernst getroffen. Michaela hat mir gleich ihr neues Buch gezeigt „Nie wieder Blondinen“. Das Buch ist rechtzeitig zur Messe erschienen und ich freue mich schon aufs Lesen, haben mir doch auch ihre Bücher „Küsse niemals einen Filmstar“, „Küsseim Rampenlicht“ und „Ohne Ziel ist der Weg auch egal“ gut gefallen.

B.C.Schiller
Marah Woolf
Doch es zog mich wieder in Halle 5 zu den Selfpublishern. Immer wieder war ich am Stand der Herzblut-Welten, aber auch bei den Lieblingsautoren. Dort habe ich viele bekannte Gesichter wieder getroffen. Mit dabei waren Marcus Hünnebeck, Kirsten Wendt, Elke Becker, Marah Woolf und B.C. Schiller.


Mit einigen ging es dann zum Kaffeestand gemütlich plauschen. Dieses private Meet & Greet bei dem auch Claudia Perc und Andrea Salzberger dabei waren, hat für eine entspannte Messepause gesorgt.

Emma Wagner
Doch schon kurz danach war die Lesung des Trio Pea Jung, Katharina Reiss und Tanja Neise angesagt. Jede hat aus einer ihrer Bücher gelesen und sich hinterher noch Zeit genommen zu einem Gespräch.

Am Amazon-Stand hieß es dann „Liebe ist nicht alles, aber ohne Liebe ist alles nichts“. Ein passendes Motto für die Liebesromane von Emma Wagner, Mia Leoni, Violet Truelove und Anna Winter.

Kirsten Wendt / Marcus Hünnebeck
Doch es gab ja noch viele Stände zu erkunden und zu stöbern.
So schlenderte ich danach weiter von Stand zu Stand und habe dann noch die Autorin Talira Tal alias Jezabel Taylor getroffen und mit einem amüsanten Gespräch den Tag auf der Messe beendet.


Am Abend stand die Leserparty des Skoutz-Awards an. Dieser fand im L1-Club in der Leipziger Innenstadt statt und es war ein toller Abend, mit guter Musik, super Leuten und vielen neuen Bekanntschaften und einigen unvergesslichen Erlebnissen – wer dabei wird es wissen, nicht wahr Asta Müller?

Donnerstag, 24. März 2016

Mein Donnerstag auf der LBM 2016 [LBM16]


Ursula Posznanski
Am Donnerstag ging es direkt bei Messeöffnung los. Zu meiner Freude wartete Ursula Poznanski genau wie ich auf die Öffnung der Halle 2. Die Wartezeit habe ich für ein Foto genutzt. Zunächst stand ein Bummel durch die Halle an um zu sehen, wo welcher Stand ist und ob ähnlich aufgebaut ist, wie in den Vorjahren.
Bernd Perplies
Schon sehr früh stand die Lesung von „Ein Himmel voller Nashörner“ von Uli Leistenschneider und Isabelle Göntgen an. Isabell Göntgen hat, während Uli Leistenschneider gelesen hat, uns gezeigt, wie schnell und gekonnt eine Buchillustration entsehen kann.



Weiter ging es zu der Lesung von Bernd Perplies, der aus seinem Buch „Imperium der Drachen“ las. Ich habe die Gelegenheit genutzt und beide Bände gekauft und gleich signieren lassen.




Herzblut-Welten mit Medusa Mabuse
und Agnes M. Holdborg
Weiter ging es direkt in Halle 5. Dort besuchte ich den Stand der Herzblut-Welten. Die Herzblut-Welten ist ein junger Autorenzusammenschluss, dem unter anderem Susanne Esch, Lily Konrad, Medusa Mabuse, Agnes M. Holdborg, Ramona Beck und Stefanie Caroline Pier angehören.



Roxann Hill
Mein nächster Weg führte mich nur wenige Stände weiter zu SKOUTZ. Dort traf ich neben Emma S. Rose auch Roxann Hill. Mit Ihr und anderen anwesenden Autoren plauderten wir über die nächsten Tage und wer schon alles auf der Messe eingetroffen ist.


In der Bloggerlounge durfte ich Laura Jane Arnold ein paar Fragen stellen. Das Interview könnt ihr in den nächsten Tagen hier auf dem Blog lesen. Hinterher plauderten wir noch weiter und liessen so den ersten Messetag entspannt abklingen.


Laura Jane Arnold
Marcus Hünnebeck und Mia Winter
Am Abend habe ich im Rahmen von Leipzig liest die Lesung von Marcus Hünnebeck und Mia Winter besucht. Eine Krimilesung im Doppelpack. Es war lustig, unterhaltsam und sehr spannend. Beide Autoren haben es geschafft so spannend zu lesen, dass ich regelrecht enttäusscht war, als die Lesung vorbei war und ich noch immer nicht wußte, wie es weitergeht und wer der Täter ist.

Da hilft alles nichts – Bücher kaufen und weiterlesen.

Mittwoch, 23. März 2016

PRINCE plant Veröffentlichung einer Autobiographie [NEWS]



Prince Rogers Nelson, der seit fast 40 Jahren unter dem Namen PRINCE im Musikgeschäft bekannt ist, hat bei einem New Yorker Konzert bekannt gegeben, dass er an seinem Memoiren schreibt.


Das Buch, das Prince ohne Ghostwriter verfasst, wird beim Verlag Spiegel & Grau veröffentlicht werden. Neben seiner Musik soll es auch um Geschichten von Menschen und Orte gehen, die ihn inspiriert und beeinflusst haben.


Der Titel, unter dem die Autobiografie erscheinen soll, ist zurzeit noch nicht bekannt. Mittgeteilt hat Prince lediglich, dass der Arbeitstitel „"The Beautiful Ones" (deutsch: "Die Schönen") lautet - angelehnt an einen 1984 herausgebrachten gleichnamigen Song.


In seinen Erinnerungen werde Prince die Leser "auf eine unkonventionelle und poetische Reise durch sein Leben und sein kreatives Schaffen" mitnehmen, hieß es in einer Verlagsmitteilung.


Die Veröffentlichung ist für Herbst 2017 geplant.



Dienstag, 22. März 2016

Das Nashorn auf der Buchmesse..... [LBM16]

... oder doch die Autoren des Buches.

Eine der wichtigsten Lesungen, die ich auf der Buchmesse besuchte, war für mich die von Uli
Leistenschneider und Isabell Göntgen. Da meine Tochter die Trilogie um die Nashorn-Bücher liebt, musste ich für sie eine Widmung organisieren, denn in diesem Jahr konnte sie an der LBM nicht teilnehmen. Neben der persönlichen Widmung hat Isabell Göntgen für meine Tochter auch noch spontan eine kleine Zeichnung, passend zu den Büchern angefertigt.
Die Freude zu Hause war riesig. Denn vorab hatte ich nichts verraten.

Auch für mich war die Lesung ein kleines Messehighlight, hat doch Isabell Göntgen eine Illustration für uns Zuschauer gezeichnet, während Uli Leistenschneider unterhaltsam aus dem ersten Teil der Nashorn-Reihe gelesen hat.

Für "Ein Himmel voller Nashörner" hat meine Tochter eine Rezension geschrieben, die ihr hier auf dem Blog nachlesen könnt *hier*

Die Bücher der Nashorn-Reihe sind Comic-Romane, bei denen die erste Liebe sich nicht wie Schmetterlinge anfühlen, sondern wie ein Nashorn. Denn das Verliebtsein, ist nicht immer himmelhochjauchzend, sondern auch mal schwerfällig und sperrig, besonders wenn auch noch kleine, nervige Brüder mit im Spiel sind.





Leipziger Buchmesse 18. - 20. März 2016 [LBM16]

Die Leipziger Buchmesse hat mich 4 Tage lang beschäftigt. Es gab viel zu sehen, viele Autoren zu treffen, an Bloggertreffen teilzunehmen oder auch viele, viele Gespräche zu führen.
Für mich ist die Leipziger Messe während der Buchmesse wie ein zweites zu Hause. Ich war jetzt schon so oft dort, kenne alles, entdecke immer wieder Neues, suche die Stände, die einen neuen Platz gefunden habe und fühle mich dort einfach wohl.





Montag, 21. März 2016

0070 - Truthan, Mord und Christmas Pudding von Marlies Ferber [Rezension]




Seit dem ich zum ersten Band der Null-Null-Siebzig Reihe gegriffen habe, freue ich mich über jedes neu erschienene Buch der Reihe. James Gerald und eine Kollegin Sheila sind einfach sympathische und leicht skurile Romanfiguren.



Copyright: dtv-Verlag


Titel: Null-Null-Siebzig, Truthahn, Mord und Christmas Pudding
Autor: Marlies Ferber
Verlag: dtv
Format: Taschenbuch
Umfang: 320 Seiten
ISBN: 978-3423216074
Preis: 9,95
eBook: 7,99



Inhalt:


Mörderische Weihnachten


Ex-Agent James Gerald und seine Ex-Kollegin Sheila freuen sich auf eine geruhsame Vorweihnachtszeit zu Hause in London. Doch daraus soll nichts werden, denn Sheilas Freundin Rosalind wird brutal ermordet! Hinter Sheilas Rücken nimmt James die Ermittlungen auf. Zu seinem Entsetzen deutet alles darauf hin, dass der Anschlag in Wahrheit Sheila galt. James wittert höchste Gefahr. Sheilas einzige Sorge gilt währenddessen dem bevorstehenden Weihnachtsfest ... Wieder einmal beweisen James und Sheila, dass sie ganz und gar nicht zum alten Eisen gehören: weder in der Liebe noch im Leben.



Der vierte Band der Null-Null-Siebzig Reihe um den Ex-Agenten James Gerald spielt in der eigentlich beschaulichen Vorweihnachtszeit in London. Auch hier zeigt sich, wie in den vorherigen Bänden, dass die Autorin es schafft, eine behagliche Wohlfühlatmosphäre zu schaffen. Dieses erinnert mich immer an die Krimis von Agatha Christie. Dieser Flair des britischen (oder was wir Deutschen dafür halten), und das mitraten – wer war denn nun der Mörder, sorgt für eine gelungene Lesebehaglichkeit.


Rosalind, eine Freundin von Sheila, wird auf einem Londoner Friedhof erschlagen. Natürlich können die ehemaligen Geheimdienst-Mitarbeiter es sich nicht nehmen lassen selbst zu ermitteln. Zumal James Gerald den Verdacht hat, dass eventuell Sheila der Mordanschlag galt und Rosalind nur versehentlich ermordet wurde….

Doch auch Sheilas Jugendfreund Bruce Rigby, der bei Sheila vorrübergehend wohnt, trägt nicht dazu bei den Verdacht von James Gerald zu zerstreuen, denn auch er scheint etwas zu verbergen.


Das Buch ist so charmant, wie ich es aus den vorherigen Büchern kenne und erwartet habe. Es ist locker, mit einem trockenen Humor, so wie ich es mir bei dieser Art von Krimis wünsche. Kleinen spitzen Bemerkungen und harmlose Gemeinheiten verleihen dem Buch das gewissen etwas, dass unaufgeregt die Geschichte aufwertet und ihr den „britischen“ Touch verleiht.

Die Story selbst verlockt zum Mitraten, aber so ganz schlüssig fand ich die Auflösung schließlich nicht. Auch zwischendurch war die Geschichte etwas zäh. Diese Stellen waren aber rar gesät, und schmälerten das Lesevergnügen nicht. Bislang ist es aus meiner Sicht allerdings das schwächste Buch dieser Reihe.


Dennoch hoffe ich, dass es noch weitere „Geschichten“ mit diesen sympatischen Protagonisten folgen.

Montag, 14. März 2016

Amor's Five: Tausche Himmelreich gegen große Liebe von Lana N. May [Rezension]

Mit dem Buch „Tausche Himmelreich gegen große Liebe“ hat Lana N. May den zweiten Band der fünfteiligen Romanreihe zu „Amors Five“ geschrieben.


Jedes Buch dieser Reihe steht unter dem Motto „5 Freundinnen – 1 Mission und die ganz große Liebe“.

Titel: Amor's Five: Tausche Himmelreich gegen große Liebe
Autor: Lana N. May
Verlag: Heyne
Reihe: Amor´s Five
Format: ebook

eBook: 0,99 €
zum Buch bei Amazon




Inhalt:
Als Paartherapeutin ist Lisa eine Expertin für Beziehungen – und sie weiß genau, welchen Typ Mann sie sucht: verlässlich und solide soll er sein, also genau das Gegenteil von Kai, dem Musiker mit den schönen Augen, der immer barfuß geht und auch schon mal Graffiti an die Wände sprüht.
Nee, so ein Spinner, der kommt nicht in Frage. Schmetterlinge im Bauch? Unsinn, ist sicher nur ein nervöser Magen.
Dann schon lieber Marcel, ihr Ex, der sich plötzlich wieder sehr um sie bemüht. Oder doch nicht?
Eigentlich hat Lisa gar keine Zeit für Männer. Zurück in Himmelreich gilt es, das Rätsel um Nathalies Tod zu lösen, doch statt Antworten tauchen immer mehr Fragen auf.

Gemeinsam mit Valentina, Schoscho, Maike und Cleo macht Lisa sich an die Arbeit ... und der Himmelreich-Krimi geht in die nächste Runde.


 
Die Handlung beginnt mit Lisas Anreise zu Nathalies (Natties) Beerdigung. Während der Reise lernt sie Kai kennen. Der Kennenlern-Dialog ist lustig und hat mich richtig zum Lachen gebracht.


Ich habe die Bücher nicht in der vorgegebenen Reihenfolge gelesen, sondern durcheinander. Daher war Band 2 für mich das dritte Buch der Serie.


Die Bücher in einer anderer Reihenfolge zu lesen, spielte bei der Rahmenhandlung keine gravierende Rolle. Die Liebesgeschichte in jedem Band ist in sich abgeschlossen.


Im Vergleich zu „Himmelreich mit kleinen Fehlern“ und „Himmelreich und Honigduft“ empfinde ich den zweiten Band als bisher schwächsten der 3 bisher erschienen Bände der Reihe.

Auch dieses Buch der Romanreihe lies sich auch dieses Buch flott durchlesen, denn die Autorin hat einen flüssigen und angenehm zu lesenden Schreibstil.

Dennoch hatte ich das Gefühl dass die Geschichte von Lisa und Kai, den Hauptpersonen in diesem Buch, gut ein eigenständiges Buch außerhalb der abgegeben hätte. Die Verbindung zu Himmelreich und damit zu dem durchgehenden Faden der Reihe, wirkte auf mich zum Teil zu gezwungen.

Der rote Faden der Serie, die mysteriösen Umstände um Natties Tod werden in diesem Buch eher nur gestreift. Lisa scheint zwar auch wissen zu wollen was genau passiert ist, wirkt aber gleichzeitig desinteressiert an der Aufklärung. Andere Punkte in Ihrem Leben spielen für sie eine wichtigere Rolle.
Einen Großteil des Buches nimmt die Liebesgeschichte zwischen Lisa und Kai ein, die in Wien spielt und somit weit entfernt von Himmelreich.
Diese war mir persönlich zu langatmig, wollte ich doch eher wissen, wie es in Himmelreich mit der Aufklärung um Natties Tod und der Interaktion zwischen den Freundinnen weitergeht. Das blieb in diesem Buch leider ein wenig auf der Strecke.

Das Buch ist insgesamt gelungen hat mich aber als Teil der Serie Amor´s Five nicht überzeugt.






Sonntag, 13. März 2016

neuer Mankell im August - letztes Buch wird übersetzt [NEWS]

Henning Mankell, der am 5. Oktober 2015 verstorbene Autor, ist überwiegend durch seine Reihe um den Komissar Wallander bekannt geworden.
copyright: pocketförlaget
Viele schätzen auch seine Afrika - Romane.

Vor seinem Tod hat er einen letzten Roman fertiggestellt, der unter dem schwedischen Titel "Svenska gummistövlar" im Februar 2016 im pocketförlaget erschien.

Die deutsche Übersetzung ist für den August 2016 geplant.


Zum Inhalt:
"Svenska gummistövlar" zu deutsch "Schwedische Gummistiefel" ist eine unabhängige Fortsetzung von Henning Mankells "Die italienischen Schuhe".
 In einer Herbstnacht erwacht der pensionierte Arzt Fredrik Welin  durch ein heftiges Feuer. Er hat gerade noch Zeit sich in Sicherheit zu bringen. Alles was er neben seinem Leben retten kann sind zwei linke Stiefel. Am nächsten Morgen ist nur Asche übrig geblieben von seinem geliebten Haus in den Schären. Für Fredrik werden die schwelenden Ruinen zu einem Symbol für ein verlorenes Leben, dass auf das Ende zu geht. Als seine Tochter Louise und die Journalistin Lisa Modin auftauchen, wird seine Existenz in den Grundfesten erschüttert. Als Silvester ein weiteres Haus in den Schären Östergötlands brennt führen alle Ereignisse zu einer Auflösung, an die Fredrik Welin nie gedacht hat
Schwedische Gummistiefel ist ein Roman über Liebe, Verrat und dem Älter weden.

Freitag, 11. März 2016

Neues von Smoky Barrett! [NEWS]




© Bastei Lübbe
Unter dem Motto "Smoky Barrett ist zurück!" hat der Verlag Bastei Lübbe bekannt gegeben, dass der langerwartete 5. Band der Reihe unter dem Titel "Die Stille vor dem Tod" am 26. September 2016 erscheinen wird.


Durch die schwere Erkrankung des Autoren Cody McFadyen hat die Leserschaft seit 2011, dem Erscheinen des letzten Romans der Reihe "Der Menschenmacher", auf eine Fortsetzung warten müssen.



Inhalt:

Im Haus der Familie Wilton ist Schreckliches geschehen: Die gesamte fünfköpfige Familie wurde ermordet, und der Täter hat durch eine mit Blut geschriebene Botschaft Smoky Barrett mit der Lösung des Falls beauftragt. Doch die Wiltons sind nicht die einzigen Opfer. Insgesamt drei Familien wurden in der gleichen Nacht und in unmittelbarer Nähe voneinander getötet. »Komm und lerne«, lautet die Botschaft an Smoky. Es wird ein grausamer Lernprozess, das Böse in seiner reinsten Form, in seiner tiefsten Abgründigkeit zu spüren. Smoky gelangt an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Und weit darüber hinaus.





Donnerstag, 10. März 2016

Die Nebel von Avalon von Marion Zimmer Bradley [Rezension]

Copyright: Fischer-Verlag
Inhalt:
Morgaine, die Hohepriesterin des Nebelreichs Avalon und Schwester von Artus, erzählt die wahre Geschichte ihres königlichen Bruders und der Ritter der Tafelrunde. Zum ersten Mal erzählt eine Frau diese Geschichte, zeigt die Heldengestalten in einem neuen Licht und erinnert daran, dass einst Frauen die Macht in den Händen hielten: Sie lenken im Verborgenen das Geschick ihrer Zeit und setzen den König der Legenden auf den Thron, geben ihm das heilige Schwert Excalibur.

„Die Nebel von Avalon“ gehört zu meinen absoluten Lieblingsbüchern. Und das schon seit seinem erscheinen Mitte der 1980er. Damals, als Teenager, hat mich das Buch geprägt, zeigte es doch, dass auch Frauen wichtige Rollen einnehmen können.
Nun habe ich das Buch mal wieder zur Hand genommen und gelesen. Bei Büchern, die einen begleitet und geprägt haben, birgt ein erneutes Lesen immer die Gefahr, dass die positiven Erinnerungen durch die persönliche Weiterentwicklung verwischen.
Als das Buch damals herauskam, war es ein "muss", es gelesen zu haben. Fantasy wurde damals viel gelesen, aber mit „Die Nebel von Avalon“ kam etwas neues im Bereich der Fantasy auf den Markt. Kein Gemetzel, kein Kampf gut gegen böse, sondern es ging um die Entwicklung der Menschheit, dem Aufeinanderstossen von alten und neuen Kulturen - hier der keltischen Urreligion und dem aufkommenden Christentum.
Hat mich damals das Buch absolut fasziniert, sehe ich es heute differenzierter. Trotz seines Umfangs habe ich das Buch verschlungen und es in kürzester Zeit durchgelesen. Es wird auch weiterhin zu meinen Lieblingsbüchern zählen, aber inzwischen sehe ich auch einiges negativ an dem Buch.
Das Buch beginnt mit einer langen Vorgeschichte, die den Eindruck erweckt ein Teil der Artus-Saga zu sein. Sie ist wichtig zum Verständis des restlichen Buches. Doch hat dieser Teil schon einen Umfang, der in anderen Werken das ganze Buch ausmacht. Es sind immerhin über 100 Seiten.
Ab dem Zeitpunkt, an dem die Protagonistin Morgaine die Erzählung übernimmt, wird die Geschichte spannender.
Die Charaktere, die mir zum Teil zu beginn sehr sympatisch waren, werden unsympatisch, da ihre Handlungen nicht immer logisch oder nachvollziehbar sind. Diese Wandlung erfolgt im heranwachsen der Charaktere und der damit verbundenen Weiterentwicklung. Zum Teil sind sie aber zu sprunghaft. Artus stellt eigentlich die Figur eines idealen Königs dar, hat aber auch Schwächen und Fehler. So stellt er sich auch seiner Frau Gwenhywar entgegen, die die Religion eines Teil des Volkes verbieten will (schrittweise). Doch dann läßt Artus sich in einem (!) Gespräch überzeugen und verwirft seinen Standpunkt, als König aller auch alle Religionen Raum zu geben.
Dennoch ist und bleibt diese Geschichte aus meiner Sicht ein Highlight der Fantasy-Bücher.
 
Titel: Die Nebel von Avalon
Autor: Marion Zimmer Bradley
Verlag: Fischer
Format: Taschenbuch
Umfang: 1116 Seiten
ISBN:  978-3596282227
Preis: 9,95 €