Samstag, 30. Juli 2016

Metro 2035 von Dmitri Glukhovsky

Die Metro-Romane haben mich von Anfang an fasziniert. Diese Vorstellung, wie es nach einem Atomkrieg weitergehen könnte mit dem Leben auf der Erde, von Dmitry Glukhovsky ist düster, erschrecken und doch in seiner Unwirklichkeit real. So habe ich mich gefreut mit Metro 2035 wieder in die Moskauer Metro herabsteigen zu können.
 
Inhalt:
Der Held einer ganzen Generation ist zurück – in METRO 2035 macht sich Artjom erneut auf die gefährliche Reise durch das Dunkel der Moskauer Metro
Seit ein verheerender Atomkrieg zwanzig Jahre zuvor die Erde verwüstet hat, haben die Menschen in den Tiefen der Metro-Netze eine neue Zivilisation errichtet. Doch die vermeintliche Sicherheit der U-Bahn-Schächte trügt: Zwei Jahre, nachdem Artjom die Bewohner der Moskauer Metro gerettet hat, gefährden Seuchen die Nahrungsmittelversorgung, und ideologische Konflikte drohen zu eskalieren. Die einzige Rettung scheint in einer Rückkehr an die Oberfläche zu liegen. Aber ist das überhaupt noch möglich? Wider alle Vernunft begibt sich Artjom auf eine lebensbedrohliche Reise durch eine Welt, deren mysteriöses Schweigen ein furchtbares Geheimnis birgt … 

Metro 2035 ist das dritte Buch in der Reihe. Diese lassen sich unabhängig voneinander lesen, auch wenn dieser dritte Band die Verbindung der beiden vorherigen Bücher herstellt.
Sowohl Metro 2033, mit der Hauptperson Artjom, also auch Metro 2034, mit Homer als hauptsächliche Person sind in sich abgeschlossene Geschichten, die sich nur am Rande berühren. Wer beide Bücher gelesen hat, wird diese Berührungspunkte erkennen.
So verhält es sich auch in diesem Buch. Artjom und Homer treffen aufeinander und wir als Leser erleben, wie sie gemeinam sich in der Metro auf die Suche begeben. Diese Suche und das Durchreisen des Metro-Netzes fand ich in diesem Buch mühsam zu lesen. Mehr als in den anderen Büchern. Es mag daran liegen, dass ich vieles was während der Wanderung in der Metro passiert in den vorherigen Büchern gelesen hatte. Auch fehlte mir dabei dieses unheimlich-düster-geheimnisvolle, dass Artjoms Weg im Buch „Metro 2033“ begleitet hat. Ich hätte mir etwas weniger Reise/Wanderung sondern mehr Action und Spannung gewünscht. Diese kamen ja nicht nur durch die Schwarzen in „Metro 2033“, sondern auch durch Mutanten, die sich in dieser unterirdischen Welt entwickelt haben oder kleinere Bewohnergruppen, die gänzlich anders leben, als der Rest der Metro.
Zum Glück ist das Buch nicht durchgehend langweilig, sondern es gibt immer wieder spannende Abschnitte, vor allem zum Ende hin, so dass ich das Buch gerne weitergelesen habe.
Das in der Metro ein Spiegelbild einer Kleinstadt existiert – mit seinen Überspitzten Darstellungen in der Mirkowelt des Metro-Netzes bleibt für mich das Erschreckenste an diesem Buch, den trotz seines Unterhaltungscharakters hat der Autor es geschafft mit so mancher Schilderung mich wieder nachdenklich zu machen.
Das Buch kommt zwar nicht ganz an seine Vorgänger heran ist dennoch empfehlenswert und mir hat es Spaß gemacht wieder in die düstere Metrowelt einzutauchen. Falls es einen Folgeband geben sollte, werde ich ihn auf jeden Fall lesen.


Titel: Metro 2035

Autor: Dmitry Glukhovsky

Reihe: Metro-Romane

Originaltitel: Metro 2035

Verlag: Heyne

Format: Taschenbuch

Umfang: 784 Seiten

ISBN: 978-3453315556

Preis: 14,99 €

eBook: 11,99 €


 

Freitag, 29. Juli 2016

Kennt Ihr schon ....

... die Seite Fantasybuch? Ich kannte diese Seite lange Zeit nicht. Doch beim Surfen bin ich zufällig darüber gestolpert und bin hängen geblieben.

Inzwischen liebe ich diese Seite. Bisher habe ich keine Seite gefunden, die mich so schnell und umfassend über Neuerscheinungen im Fantasybereich informiert. Daneben deckt die Seite auch noch Horror und ScienceFiction ab. Das lese ich ja auch immer wieder gerne.

Die letzten Tage hat mir eine Freundin ein Buch zugeschickt (Verflucht - Ära der Götter) von Brent Peek) - ein Wunschbuch von mir. Und als wenn sie es geahnt hat, lag ein Flyer dabei von... ja genau ... von Fantasybuch.

Wenn ihr also aktuelle Informationen über Bücher im Fantasybereich haben wollt, schaut Euch die Seite an.



Freitag, 15. Juli 2016

Die dunkle Flamme von Drew Karpyshyn [Rezension]


 
Das erste Buch von Drew Karpyshyn „Die Brut des Feuers“ hat mir gefallen, doch so richtig gut fand ich es nicht. Hatte ich doch lange gebraucht um in die Geschichte reinzukommen. Auch einige Erklärungen, die es erleichtert hätten, kamen erst in der zweiten Hälfte des Buches. Dennoch wollte ich wissen, wie es weitergeht. Und es hat sich gelohnt!

 

Inhalt:
Wer Chaos sät, erntet brennende Zerstörung
Sie sind die Kinder des dunklen Gottes Daemron: Vier Geschwister, auserkoren, ihrem Erzeuger zu helfen und die Welt ins Chaos zu stürzen. Doch noch ahnen sie nicht, was ihr Vater mit ihnen plant. Auf der Jagd nach uralten Talismanen setzen sich die vier Helden gegen sterbliche wie dämonische Gegner zur Wehr. Als Daemrons Brut endlich seinen Ring in den Händen hält, entfesselt sie einen Ausbruch an Chaosmagie, die Tod und Zerstörung über das Land bringt – und den Hass einer mächtigen Königin nach sich zieht. Welche Katastrophe wird geschehen, wenn Daemrons Schwert als nächster Talisman gefunden wird?

 

Die Geschichte knüpft nahtlos dort an, wo das Buch „Die Brut des Feuers“ endete. Hier  musste der Autor die Welt und wie sie funktioniert nicht mehr lange erklären. Jeder, der den ersten Band gelesen hatte, kannte dies. Wer mit diesem Buch starte, dem dürften einige Details schwerfallen nachzuvollziehen.

Es geht weiter mit den 4 Kindern Daemrons, der Brut des Feuers. Wobei Kinder sind die 4 Protagonisten nicht mehr. Die Welt und die Handlungen haben mich immer mehr fasziniert und in ihren Bann gezogen. Ich habe immer mehr mitgefiebert und mitgelitten. Da Handlung nimmt an Action und Spannung immer weiter zu. Es kommt zu Kämpfen und zu Kriegszügen. Das Handeln der Protagonisten und auch der Antagonisten wird bestimmt durch Liebe, Hass, Rache, Ehrgefühle, Versprechn, Pflichtbewusstsein und Machtstreben. Dabei werden diese Gefühle nachvollziehbar beschrieben, in deren entstehen und den Folgen der daraus resultierenden Handlungen. So bleibt die Geschichte durchgehend glaubwürdig.

Dieses Buch hat mich überzeugt. Fantasy mit viel Action, Spannung, Intrigen….- beste Unterhaltung und ich freue mich auf die Fortsetzung!

Titel: Die dunkle Flamme
 
Autor: Drew Karpyshyn
 
Reihe: children of fire
 
Originaltitel: the scorched earth
 
Verlag: blanvalet
 
Format: Taschenbuch
 
Umfang: 608 Seiten
 
ISBN: 978-3734160233
 
Preis: 9,99 €
 
eBook: 8,99 €
 

Donnerstag, 14. Juli 2016

Dunkles Universum1: Sonnenfeuer von Ann Aguirre [Rezension]

Mit dem Buch „Dunkles Universum1: Sonnenfeuer“ bin ich das erste Mal über romantische Science Fiction gestolpert. Bis dahin hatte ich mir nicht vorstellen können, das es dieses Subgenre im Science Fiction – Bereich geben könnte. Im Fantasy-Bereich ist das romantische Subgenre sehr ausgedehnt vertreten, z.B. mit der Black Dagger – Serie.


Inhalt:
Sirantha Jax ist eine begnadete Navigatorin, die in der Lage ist, Raumschiffe durch den gefährlichen Grimspace zu steuern und dabei unvorstellbare Entfernungen zurückzulegen. Doch nun soll sie für eine Tat bestraft werden, an die sie sich nicht einmal erinnert. Plötzlich taucht der geheimnisvolle March in ihrer Zelle auf. Er will Jax zur Flucht verhelfen – wenn sie die Rebellen in ihrem Kampf gegen das Regierungssystem unterstützt. Doch March scheint auch noch ein anderes Motiv zu haben, der schönen Jax die Freiheit zu schenken …






Da es sich hier um ein Romance - Science Fiction – Buch handelt, spielt die Geschichte natürlich im All. Daher musste sich die Ann Aguirre Gedanken machen, wie die Handlung möglich sein kann. Wie bewegen sich die Menschen im All? Wie können diese unvorstellbaren Entfernungen überwunden werden? Dafür hat sie eine neue Idee im Weltraum entwickelt, den Grimspace. Im Grimspace wird durch die Krümmung des Raumes die Distanz zwischen den beiden Punkten verkürzt, und somit auch die Strecke, die zurückgelegt werden muss. Doch um im Grimspace zu navigieren, sind Menschen mit bestimmter genetischer Veranlagung notwendig. Zu diesen gehört Sirantha Jax, eine der Hauptpersonen in dieser Geschichte.
Ohne Einleitung oder Vorwarnung ist man bei diesem Roman von Ann Aguirre direkt in der Handlung. Mitten in der Gefangenschaft von Sirantha Jax und ihrer Befreiung.
Gefangengenommen wurde Sirantha Jax vom "Konzern", ihrem Arbeitgeber. Der Konzern ist die Hauptwirtschaftsmacht im Konglomerat, dem Zusammenschluss vieler Planeten. Etwas anderes als dieses Leben kennt Sirantha Jax nicht. Doch als Marsch sie befreit, lernt sie eine neue Welt, die Welt außerhalb des Konzerns kennen und muss sich fragen, ob alles an das sie geglaubt hatte der Wahrheit entspricht.
So treffen Sirintha Jax und Marsch aufeinander. Von Beginn an existiert eine Liebe/Hass – Beziehung. Obwohl sie sich nicht kennen, reiben sie sich aneinander, beginnen sich zu mögen, um sich kurz danach wieder gegenseitig abzulehnen. In der Zuneigungsphase entsteht der Eindruck einer tiefen Verbindung.
Von diesem romantischen hin und her abgesehen, sind die Charaktere gut und in ausreichender Tiefe beschrieben. Auch deren Entwicklung ist stimmig und weitestgehend nachvollziehbar. Gerade Jax, die zu Beginn des Buches egoistisch war und sich nicht um ihre Mitmenschen und Umwelt gekümmert hat, reift. Das geht zum Teil zu schnell, aber im Rahmen eines Science-Fiction-Romance – Buches ist es für mich vollkommen in Ordnung.
Marsch ist als Charakter von Beginn an ausgereifter und die Wandlung erfolgt langamer. Dies ist zunächst nicht so offensichtlich, da die Autorin erst so nach und nach Eigenschaften von Marsch erkennen läßt. Auch seine Vergangenheit, die sein Handeln massgeblich bestimmt, wird erst nach und nach beschrieben.
Insgesamt ist es ein unterhaltsames Buch. Für normale Science-Fiction – Leser dürfte dieses Buch allerdings nicht geeignet sein. Denn wer bisher Isaac Asimov, John Ringo, Wes Andrews gelesen hat, den dürfte der Romance – Anteil eher abschrecken. Für Science-Fiction – Neulinge – auch gerade Frauen – dürfte es dagegen genau das richtige sein, denn die Mischung aus Romantik und Action passt hervorragend zueinander. Ich habe es genossen das Buch zu lesen.

Titel: Dunkles Universum 1:Sonnenfeuer 

Autor: Ann Aguirre

Reihe: Dunkles Universum

Originaltitel: Sirantha Jax 1. Grimspace

Verlag: blanvalet

Format: Taschenbuch

Umfang: 416 Seiten

ISBN: 978-3442268023

Preis: -,-- €

eBook: 7,99 €

Dienstag, 12. Juli 2016

Geburtstagsneuzugang - Mia Winter: 18 Zahlen des Todes




Vor zwei Tagen hatte ich Geburtstag und viele tolle Geschenke erhalten. Einige davon möchte ich Euch zeigen, da es sich um Wunschbücher von mir handelt.
Das erste meiner Wunschbücher ist "18 Zahlen des Todes" von Mia Winter. Zu meinem Glück hatte ich gestern Nacht mein anderes Buch "Die dunkle Flamme" von Drew Karpyshyn durchgelesen (Rezi kommt in den nächsten Tagen), so dass ich mit dem Buch von Mia Winter anfangen konnte.
Kaum angefangen, hatte es mich gleich in seinen Bann gezogen. Schon jetzt habe ich ein Drittel durch und kann es kaum abwarten es weiterzulesen. Spannend ohne blutrünstig zu sein.
Besonders gefreut habe ich mich, dass mein Mann mir diesen tollen Becher geschenkt hat. Der richtige für eine Leseratte wie mich. Wer es nicht richtig lesen kann, auf dem Becher steht: LOVE LIVE READ. Dazu der leckere Kaffee aus einer Privatrösterei. Was will ich mehr?

Für die Neugierigen:
 Mia Winter - 18 Zahlen des Todes:
Kann Vergeltung Erlösung sein? Wo beginnt Gerechtigkeit und wo hört Rache auf? Flirrende Augusthitze quält Düsseldorf seit Wochen. Da wird ein Toter in einem Rosengarten entdeckt – grotesk in Szene gesetzt. Einen Tag später findet die Kölner Polizei eine ähnlich inszenierte Leiche in ihrer Marina. Das Spezialisten-Team vom LKA um Leana Meister ist mit hochmoderner Ermittlungstechnik ausgestattet und erstellt ein Profil: Die Mörderin agiert kühl, schnell und geplant. Weitere Morde vollstreckt sie in aller Öffentlichkeit mit solch ruhiger Gelassenheit, dass Leana Meister ahnt: Diese Frau hat nichts mehr zu verlieren. Es folgt der Wettkampf zweier hochintelligenter Frauen, denen das Leben alles abverlangt und die versuchen, ihr Glück und ihren Frieden zu finden. Die Zahl 18 ist der Schlüssel zu beider Leben…

 
  • Verlag: Egmont LYX; Auflage: 1 (7. April 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3802599373
  • ISBN-13: 978-3802599378










  • Sonntag, 10. Juli 2016

    Die Brut des Feuers von Drew Karpyshyn [Rezension]

    Als ich den Namen Drew Karpyshyn das erste Mal gelesen hatte, war mir bewußt nur der Nachname aufgefallen. Sofort dachte ich, dass ich einen russischen Autoren vor mir hätte. Das war aber ein Irrtum. Drew Karpyshyn ist ein kanadischer Autor, der Computerspielautor war und auch einige Star Wars – Romane verfasst hat.





    Inhalt:
    Vor langer Zeit vertrauten die Götter einem großen Krieger drei Talismane an, um diesen gegen die Mächte des Chaos zu wappnen und die Welt der Sterblichen zu beschützen. Aber Daemron wandte sich gegen das Gute – und forderte die Götter selbst heraus. Als Strafe wurde er verbannt und hinter einem magischen Siegel eingesperrt. Um dieses Siegel zu brechen, pflanzt Daemron einen Samen in vier Kinder: die Brut des Feuers. Sobald sie das Siegel niedergerissen und Daemron befreit haben, wird die Welt der Sterblichen unter seiner Rache erzittern …


    Die Inhaltsangabe / der Klappentext vom Verlag erklärt die Vorgeschichte des Buches. Ohne diese zu kennen, verwirrt das Buch am Anfang. Es wird nichts erklärt, sondern ich werde als Leser direkt in die Geschichte geworfen. Die Zusammenhänge werden erst so nach und nach klarer. Das große Gesamtkonstrukt der Welt sogar erst im Rahmen der Geschichte gegen Ende erklärt. Beim Lesen wäre es für mich hilfreich gewesen dieses schon früher zu kennen. So war ich oftmals verwirrt von den Bezeichnungen, die der Autor gewählt hat.
    Auch habe ich das Buch unter einer falschen Ahnnahme gelesen. Hatte ich doch erwartet, dass die Geschichte von Daemron erzählt wird. Letztendlich wird sie das auch, aber Daemron bildet die Klammer um die erzählte Geschichte. Es wird – wie der Titel es sagt – die Geschichte der 4 Kinder erzählt, der Brut des Feuers.
    Deren Lebenswege könnten zunächst unterschiedlicher nicht sein, verschiedene Wendungen des Schicksals führen sie schließlich jedoch mehr oder weniger zusammen. Doch bis es soweit kommt, muss ich als Leser Geduld haben. Dennoch finde ich die Welt und die Grundidee faszinierend. Die Umsetzung hätte besser sein können. Drew Karpyshyn hat die Geschichte chronologisch aufgebaut und beginnt mit der „Zeugung“ der 4 Kinder. Da jedes der Vier in einem anderen Volk und einer anderen Gesellschaftsschicht aufwächst, lässt er uns an deren Aufwachsen teilhaben. Leider verkürzt er die Kindheit zum Teil, so dass er bei dem einem Kind die Kleinkindzeit erzählt und bei dem nächsten sind dann 10 Jahre vergangen und es werden die Jugendjahre geschildert. Erst als er bei der Hauptgeschichte wieder ankommt, entfallen die zeitlichen Sprünge. Dafür nimmt die Geschichte an Fahrt auf und wird spannend mit Action und Abenteuern.
    Das einzige Manko an dem Buch ist, dass mit dem Wechsel der Erzählperspektiven zwischen den vier Protagonisten oder auch anderen Nebenfiguren keine Tiefe der Person entsteht. Erst wenn von einer Protagonisten oder auch der Antagonisten über längere Zeit die Handlung bestimmt wird, kommt sie mir näher. So sind einige der Nebenfiguren wie Rexol oder der Pontiff besser und tiefergehend beschrieben in ihrer Gesamtheit als zum Teil die 4 Kinder des Daemron. Dies ändert sich erst zum Ende des Buches – zumindest bei einem Teil der Vier.
    Mein Fazit: wer Fantasy mag mit Abenteuern, Actionszenen, verschiedenen Protagonisten, Hexern und einer tiefgründigen Hintergrundstory ist hier genau richtig. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil um zu lesen, wie es den Vier weiter ergehen wird.


    Titel: Die Brut des Feuers

    Autor: Drew Karyshyn

    Reihe: children of fire

    Originaltitel: children of fire

    Verlag: blanvalet

    Format: Taschenbuch

    Umfang: 669 Seiten

    ISBN: 978-3442269761

    Preis: 9,99 €

    eBook: 8,99 €


    Freitag, 8. Juli 2016

    Schattenblender von Brent Weeks [Rezension]


    Wenn ein Buch in der Übersetzung als Zweiteiler herausgebracht wird, muss ich den zweiten Teil auch unbedingt lesen. Nur den ersten Teil zu lesen, ist so, als wenn man ein Buch abbricht.

    https://4.bp.blogspot.com/-vPnaEaBExw4/V3faTJIx6XI/AAAAAAAAsoY/Lp7EAu2UvnEgzuX7Q7gdQhQ802tYUGHYgCLcB/s400/Weeks_BSchattenblender_4_157333.jpg

    Inhalt:

    Gavin Guile, der Schwarze Prisma, hat seine Macht verloren, und die Sieben Satrapien zerfallen im blutigen Bürgerkrieg. Während die Fürsten um die Vorherrschaft streiten und die Rebellen immer mehr Macht an sich reißen, versucht der junge Kip, Gavins Sohn, das Chaos, das um ihn herum tobt, zu überwinden. Doch sein intriganter Großvater entlässt ihn nicht aus seinen Krallen. Der einzige, der den Frieden wiederherstellen könnte, ist sein Vater Gavin. Doch der ist nach dem Verlust seiner Magie spurlos verschwunden …

     

    Mit „Schattenblender“ als Ergänzung zu „Sphären der Macht“ liegt nun das komplette englische Orignal „The broken eye“ vor.

    Ich als Leserin werde direkt in die Geschichte und Handlung geworfen. Hier ist es zwingend erforderlich vorab „Sphären der Macht“ gelesen zu haben, da nur beide Bücher zusammen ein ganzes ergeben. Wer die ersten drei Bücher kennt, der weiß was ihn von Erzählstil erwartet. Eine Fantasy-Welt, die fasziniert und dennoch eine spannende Geschichte transportiert. Der Hauptpunkt der Geschehnisse liegt nicht in Action, sondern in den unterschiedlichen Handlungssträngen, die miteinander verwoben werden. Politische Intrigen, die im Rahmen der Geschichte schon eine Vorgeschichte haben, spielen dabei eine größere Rolle.

    Auch in Vielschichtigkeit der Charaktere nimmt weiter zu und die Entwicklung der Figuren bleibt stimmig. Im Gegensatz zu „Sphären der Macht“ ist dieser Teil spannender. Hier wollte ich noch mehr wissen, wie die Geschichte weitergeht. Immer noch versteht es der Autor sich neue Wendungen und Ereignisse auszudenken, die die Spannung hoch halten.

    Ein spannender Abschluss der "Trilogie" und wie schon jetzt bekannt ist – gibt es eine Fortsetzung, die im März 2017 erscheinen soll. Deren Titel lautet „Düsterer Ruhm“ - und ich freue mich darauf!

    Titel: Schattenblender

    Reihe: Licht-Saga

    Originaltitel: The Broken Eye (Part Two)

    Autor: Brent Weeks

    Verlag: blanvalet

    Format: Taschenbuch

    Umfang: 640 Seiten

    ISBN: 978-3734160387

    Preis: 14,99 €

    eBook: 11,99 €