Montag, 8. Februar 2016

Kings & Fools. Verdammtes Königreich von Silas Matthes / Natalie Matt [Rezension]

Manchmal sind die Buchcover richtige Eye-Catcher und als ich  Band 1 und 2 vor mir sah, musste ich sie einfach kaufen und mitnehmen.  Die Cover wirken schon so unheimlich und dazu passt auch der Titel.

Titel: Kings & Fools. Verdammtes Königreich: Band 1
Autor: Silas Matthes / Natalie Matt
Serie: Kings & Fools
Verlag: Oetinger34
Format: Hardcover
Umfang: 224Seiten
ISBN: 978-3958820692
Preis: 9,99
eBook: 3,99
zum Buch beim Verlag


Klappentext:

Ein teuflischer König. Ein Reich voller Schatten. Vier Jugendliche - ein Schicksal. Band 1 der modernen High-Fantasy-Reihe mit Mysteryelementen. Für alle, die von "Game of Thrones" nicht genug bekommen! Ein einzigartiges Projekt von Silas Matthes und Natalie Matt, unterstützt von Bestsellerautor Bernhard Hennen (Elfen-Serie). Mehr zum Inhalt: Leuchtend rote Farbe an der Hüttentür: das Symbol der verhüllten Männer! Um Mitternacht werden sie Lucas holen. Wer sie sind und wohin sie ihn bringen, weiss niemand. Nur, dass noch nie jemand zurückgekommen ist, um davon zu berichten.
Mit Kings & Fools hat der Oetinger Verlag unter dem Label Oetinger34 eine neue High-Fantasy – Serie herausgebracht. Hinter Oetinger34 verbirgt sich eine Patenschaft von bekannten Autoren, die Junior-Autoren unterstützen.
Der Pate von Silas Matthes und Natalie Matt ist kein geringerer als Bernhard Hennen.
Die Serienstruktur haben die beiden Autoren dem Fernsehserienformat abgeschaut: kurze knappe Handlung. Wer mit dem Etikett High-Fantasy geködert wurde, noch dazu mit der Anspieleung auf Games of Thrones, wird mit dem Fernsehserien-Charakter der Serie hadern.
Nachdem ich mich aber auf das Buch und den Stil eingelassen hatte, wurde das Buch spannend. Natürlich darf dabei die Zielgruppe der 14-17 Jährigen bei der Beurteilung des Buches nicht außer Acht gelassen werden.
Trotz seines geringen Umfangs konnte ich mit gut in die Welt Lavis, in der das Buch spielt, einfinden. In die Hauptpersonen konnte ich mich gut eindenken. Die Welt Lavis hat mich an das Spiel „Die Siedler“ erinnert, denn in Favilla ist alles in Bereiche eingeteilt: Die Jäger, die Berarbeiter, die Kräutersammler…. Alle sind streng voneinander getrennt und wissen gerade einmal voneinander dass es sie gibt. Die Arbeits, die Arbeitsbedingungen und die Lebensbedingungen hingegen sind den anderen Bereichen gegenüber unbekannt. Im Laufe der Story habe ich als Leserin immer mehr Details über die Welt erfahren. Doch bleibt vieles unklar, es werden immer wieder Andeutungen gemacht, die meine Leserneugier gesteigert haben. Aber Zusammenhänge und manche Handlungen bleiben einfach unklar.
Das ist aber nicht abschreckend, sondern so spannend gemacht, dass ich sofort zum nächsten Band greifen musste, um zu erfahren, wie es weitergeht.
Geschrieben wurde das Buch aus der Perspektive der Hauptperson Lucas, so dass von Beginn an klar war, dass alles was er erlebt subjetiv durch seine Erfahrung ist.
Lucas findet in Favilla, einem Ort in Lavis, einige Freunde. Durch deren Verhalten wurden einige Eindrücke relativiert. Gleichzeitig habe ich mich immer gefragt, was mich in der Story noch alles erwartet. Gleich zu Beginn seiner Ankunft von Lucas Ankunft in Favilla erhält er den Rat: Traue niemanden. Und diesem Rat zu folgen ist Lucas gut beraten….
Das sich das Bewahrheitet, zeigt sich immer wieder an überraschenden Stellen.
Getreu seines Fernsehserien-Charakters endet das Buch mit einem Cliffhanger. Ich hatte das Glück, dass der zweite Band schon griffbereit lag und ich gleich weiterlesen konnte.
Wer anspruchsvolle Fantasy mag, wird hier nicht sehr begeistert sein. Möchte man aber gute, solide und spannende Fastfood-Fantasy lesen, ist man mit dieser Serie sehr gut bedient.

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