Freitag, 9. Oktober 2015

Die unendliche Geschichte von Michael Ende [Rezension]

Es gibt Bücher, die versetzen mich schon bei Ihrem Anblick in meien Kindheit und Jugend zurück. Eines davon ist die unendliche Geschichte von Michael Ende. Das Buch wird immer eines meiner Lieblingsbücher sein und bleiben.







· Titel: Die unendliche Geschichte
· Autor: Michael Ende
· Verlag: Thienemann
· Format: Hardcover
· Umfang: 480 Seiten
· Erscheinungsdatum: September 1979
· ISBN: 978-3423702966
· Preis: 19,99 €
· zum Buch beim Verlag






Wie schreibt man eine Rezension zu einem Buch, das schon fast jeder kennt und auch schon fast jeder gelesen oder als Film gesehen hat.

Empfehlen, für alle Interessierten, kann ich den Eintrag auf Wikipedia zu dem Buch *klick*. Sehr viel darüber hinaus kann ich kaum schreiben ohne das alles zu wiederholen.

Nun wie immer, hier nochmal ein bischen zum Inhalt (der Klappentext):

Bastian Balthasar Bux gerät in einem Antiquariat an ein Buch, das ihn auf magische Weise anzieht: Die unendliche Geschichte. Er stiehlt es und liest auf dem Schulspeicher vom grenzenlosen Reich Phantásien, in dem sich auf unheimliche Weise das Nichts immer weiter ausbreitet. Ursache dafür ist die Krankheit der "Kindlichen Kaiserin", die einen neuen Namen braucht, um gesund zu werden. Den kann ihr aber nur ein Menschenkind geben. Bald merkt Bastian, dass er mehr und mehr in die Handlung um den jungen Krieger Atréju und dessen Aufgabe, ein solches Menschenkind zu finden, hineingerät. Sollte er selbst jenes Menschenkind sein?

Die meisten werden sich daran erinnern.

Ich hatte das große Glück auf dem Flohmarkt eine der wunderschönen alten Hardcoverausgaben zu finden, sogar aus dem Erscheinungsjahr 1979.





Dieses Buch muss einfach als Hardcover gelesen werden, da ich als Leser dann ein bischen mehr den Flair des Buches "Die unendliche Geschichte", das Bastian Balthasar Bux liest entsteht.

Jedes der 26 Kapitel beginnt mit einem großen Buchstaben, der wunderschön von Roswitha Quadflieg illustriert sind. Hier habe ich den Buchstaben A und F abfotografiert. Unten sieht man auch die obere Randverzierung, die sich durch das ganze Buch zieht. Ebenso die grüne Schrift, die immer dann verwendet wurde, wenn die Geschichte in Phantasien spielt und die rote, bei den Abschnitten in der Menschenwelt.

Gelesen habe ich das Buch mit ca. 10 Jahren zum allerersten Mal. Das ist nun schon 30 Jahre her, aber ich kann mich noch genau an den Ort und die Zeit zurückerinnern, die ich immer mit diesem Buch verbinden werde. Auch heute noch, als längst Erwachsene, die schon viele Bücher gelesen hat, schlägt mich dieses Buch sofort in seinen Bann. Die Gedanken von Bastian, die ich so gut nachvollziehen kann und auch das Wechselspiel der Geschichten harmonieren. Auch wenn dieses Buch als Kinderbuch bzw. Jugendbuch gilt, empfinde ich es als All-Age-Buch, wie es in jüngster Tradition bei vielen Büchern nun heißt. Auch darin war Michael Ende ein Vorreiter.
Das Buch erzählt die Geschichte von Bastian, und ein wichtiger Bestandteil sind dabei nicht nur seine Handlungen, sondern auch seine Empfindungen und wie sie sich entwickeln. Dies ist für jeden Leser nachvollziehbar und durch die schleichende Entwicklung erlebt auch der Leser nachvollziehbar die Erkenntnisse die Bastian in seiner geistigen Entwicklung erfährt. Das sind auch die Stellen im Buch, die mich immer wieder anregen über mein eigenes Verhalten und meine Wünsche nachzudenken und eben auch darüber, was für Folgen deren Erfüllung unter Umständen hätte.
Daher kann ich jedem Fantasy-Leser dieses Buch nur wärmstens empfehlen, denn aus meiner Sicht ist es eines der Standardwerke der Fantasyliteratur.














Kommentare:

  1. Huhu,
    das ist eins meiner absoluten Lieblingsbücher. :)
    Toll, dass es dir gefallen hat.

    Ganz liebe Grüße
    Steffi

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  2. Aaah, ich liebe es das Buch so sehr!
    Meine Eltern haben eine Taschenbuchausgabe mit diesen wunderschönen Illustrationen, das ist schon ganz zerlesen :x

    liebe Grüße :)

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